Die erste Stunde, in dieser Reihenfolge
Jeder Schritt hat seinen Platz, weil er zu früh gemacht später etwas zunichtemacht. Zuerst die Firmware: Ein fabrikneues Board wird oft mit einem BIOS ausgeliefert, das älter ist als die Mikrocode-Fixes für Ihre CPU — aktualisieren Sie es von der Herstellerseite, bevor Sie Stunden in die Installation investieren. Windows kommt von offiziellen Medien, die mit dem Media Creation Tool erstellt wurden — die Treiber-DVD vom Mainboard war am Pressetag veraltet, und ihre Treiber sind älter als das, was Windows Update ohnehin liefert.
Sitzt Windows, lassen Sie Windows Update in der Schleife laufen — suchen, installieren, neu starten, wieder suchen —, bis nichts Neues mehr kommt. Erst danach installieren Sie vom Hersteller, was noch fehlt: Chipsatz, LAN und WLAN, Audio und den GPU-Treiber direkt von NVIDIA, AMD oder Intel. Sobald alles läuft, legen Sie einen Wiederherstellungspunkt an: das ist Ihr Anker, bevor Sie anfangen, das System umzubauen.
- Zuerst BIOS/UEFI von der Herstellerseite aktualisieren — neue Boards reisen mit alter Firmware
- Windows von offiziellen Medien installieren; die Treiber-DVD des Mainboards bleibt im Karton
- Windows Update in der Schleife laufen lassen, bis nichts mehr kommt: die Chipsatz-Basics landen hier
- Die fehlenden Hersteller-Treiber nachziehen: Chipsatz, LAN/WLAN, Audio, dann den GPU-Treiber vom Kartenhersteller
- Einen Wiederherstellungspunkt anlegen, sobald die Maschine stabil läuft — vor jeder Anpassung
- Erst jetzt aufräumen: Update-Staging, temporäre Dateien, Installer-Reste
Warum Treiber nach den Updates kommen, nicht davor
Windows Update ist still zur brauchbaren Treiberquelle geworden: Es liefert signierte, aktuelle Chipsatz- und Speichertreiber, die zu Ihrer Plattform passen. Installieren Sie zuerst die Herstellerpakete, legt Update später eigene Versionen darüber — heraus kommen zwei Treiber-Stacks und Geistereinträge im Gerätemanager, die klassische Frage „wer steuert hier eigentlich was“. Die Ausnahmen kennt man besser: GPU-Treiber gehören in die Installer von NVIDIA/AMD/Intel, weil das Herstellerpaket das Steuerpanel mitbringt, das Update nicht liefert; und ein ganz frischer Chipsatz fehlt im Update-Katalog noch — dann zahlt sich die Downloadseite des Herstellers aus. Ein sauberer Gerätemanager ohne Warndreiecke und ohne doppelte Einträge ist der Beweis, dass die Reihenfolge stimmt.
Der Aufräum-Pass — und was Sie auslassen
Nach dem Update-Marathon schleppt die Maschine ein paar hundert MB bis einige GB an Staging-Dateien, Logs und Installer-Caches mit sich — harmlos, aber jetzt ist der richtige Moment, sie abzuräumen, bevor Sie die Platte klonen oder ein Backup-Image ziehen. Die Speicheroptimierung bzw. Einstellungen → System → Speicher → Temporäre Dateien nimmt die Hauptlast; ein einziger Kleaner-PRO-Durchlauf fegt Update-Staging, temporäre Dateien und Installer-Reste in einem Rutsch und zeigt, was er entfernt hat. Was Sie auslassen: aggressive Debloat-Skripte und „Treiber-Updater“ — erstere brechen Updates, die Sie später noch wollen, letztere erfinden Probleme, um sie zu lösen. Auch die Autostart-Liste bleibt vorerst unangetastet: Wo noch nichts installiert ist, gibt es nichts zu beschneiden.
Fragen und Antworten
Soll ich Treiber von der Mainboard-DVD installieren?
Nein: Die DVD war am Auslieferungstag veraltet. Lassen Sie Windows Update die Chipsatz-Basics bringen und holen Sie den Rest von der Support-Seite des Herstellers.
In welcher Reihenfolge richte ich einen neuen PC ein?
Firmware-Update, Windows von offiziellen Medien, Windows Update bis die Liste leer ist, Hersteller-Treiber fürs Fehlende, Wiederherstellungspunkt, dann Aufräumen.
Vor dem Kauf genau wissen, was enthalten ist.
Der einmalige 30-Minuten-Test umfasst Basisfunktionen. PRO-markierte Werkzeuge bleiben bis zur Aktivierung einer kostenpflichtigen Lizenz gesperrt.
Weiterlesen
Schreiben Sie uns: [email protected]