Wissensdatenbank →5 Min. LesezeitAktualisiert: 2026-09-21

Cache und Cookies in Google Chrome unter Windows löschen

In Chrome genügt Strg+Umschalt+Entf (oder die Adresse chrome://settings/clearBrowserData), um den Dialog "Browserdaten löschen" zu öffnen: Zeitraum auf "Gesamter Zeitraum" stellen, "Cookies und andere Websitedaten" und "Bilder und Dateien im Cache" anhaken, dann auf "Daten löschen" klicken. Der Durchgang dauert weniger als eine Minute und bringt je nach Nutzungsintensität ein paar hundert Megabyte bis mehrere Gigabytes zurück. Der Cache ist danach leer, gespeicherte Passwörter bleiben unberührt — sie stecken hinter einem eigenen Häkchen, das man einfach nicht setzt.

Was Cache und Cookies in Chrome wirklich sind

Der Cache ist ein Ordner voller Dateien, die Chrome wiederverwendet, um Seiten schneller zu laden: Bilder, Skripte, Schriftarten und ganze Bausteine besuchter Seiten. Auf einem intensiv genutzten Rechner liegt er unter %LOCALAPPDATA%\Google\Chrome\User Data\Default\Cache und wächst ganz nebenbei auf mehrere Gigabytes an, denn Chrome räumt von selbst nichts weg — es kommen nur neue Kopien dazu. Cookies sind etwas anderes: kleine Textdateien, mit denen Websites Logins, Warenkörbe, Dark-Mode-Einstellungen und Werbe-IDs im Profil ablegen.

Beides wird ständig verwechselt, obwohl es unterschiedlich auffällt. Ein aufgeblähter oder veralteter Cache zeigt sich darin, dass der Speicherplatz schleichend verschwindet und Websites eine alte Version ausliefern; Cookie-Probleme äußern sich als Tracking, aufdringliche Werbung oder seltsames Verhalten einer Seite nach einem Update. Deshalb trennt der Dialog "Browserdaten löschen" alles in einzelne Kontrollkästchen statt einen großen Knopf anzubieten.

  • "Browserverlauf" — die Adressliste unter chrome://history; das Löschen bringt kaum Speicherplatz
  • "Cookies und andere Websitedaten" — Logins, Warenkörbe, Website-Einstellungen; das Löschen meldet Sie von den meisten Seiten ab
  • "Bilder und Dateien im Cache" — der eigentliche Cache; der Posten mit dem größten Speichergewinn
  • "Passwörter und andere Anmeldedaten" — gespeicherte Logins; nur gelöscht, wenn Sie dieses Häkchen selbst setzen
  • "Daten für die automatische Vervollständigung" — Adressen und Kartennummern, die Chrome in Formulare einträgt
  • "Websiteeinstellungen" — Berechtigungen einzelner Seiten: Kamera, Mikrofon, Benachrichtigungen

Cache und Cookies Schritt für Schritt löschen

Öffnen Sie Chrome und drücken Sie Strg+Umschalt+Entf, oder gehen Sie über das Drei-Punkte-Menü zu "Browserdaten löschen…" — beides öffnet denselben Dialog, und auch die Adresse chrome://settings/clearBrowserData in der Adressleiste führt dorthin. Stellen Sie den Zeitraum auf "Gesamter Zeitraum"; alles Kürzere lässt älteren Ballast liegen. Setzen Sie Häkchen bei "Cookies und andere Websitedaten" und "Bilder und Dateien im Cache"; den "Browserverlauf" lassen Sie frei, wenn die Adresshistorie erhalten bleiben soll. Klicken Sie auf "Daten löschen" und warten Sie, bis der Dialog schließt — mehr ist es nicht.

Danach ändern sich zwei Dinge, und beide sind normal. Erstens laden Seiten beim ersten Besuch etwas langsamer, weil sich der Cache neu füllt; nach ein, zwei Seiten ist wieder alles im gewohnten Tempo. Zweitens sind Sie von den meisten Websites abgemeldet, denn die "Angemeldet bleiben"-Tokens waren Cookies; gespeicherte Passwörter bleiben unberührt, sofern Sie nicht absichtlich "Passwörter und andere Anmeldedaten" unter "Erweitert" angehakt haben. Beim ersten Login nach der Aufräumaktion kann ein Zweifaktor-Code erneut angefragt werden.

Wie oft nötig — und wie automatisieren

Einen eingebauten Zeitplaner gibt es dafür in Chrome nicht: Der Dialog ist absichtlich handgesteuert, denn ein Cookie-Löschen nach Fahrplan würde Sie täglich überall abmelden. Ein sinnvoller Rhythmus ist ein reiner Cache-Durchgang alle paar Monate oder immer dann, wenn eine Seite spinnt oder das Laufwerk C: volläuft. Cookies lohnen sich nur aus Privatsphäregründen zu löschen — nicht als Routine, denn das Überall-neu-Anmelden ist ein echter Preis.

Wer das Ergebnis lieber ohne Handarbeit hätte, nimmt Kleaner PRO: Es räumt die Cache-Ordner von Chrome für alle Profile nach Zeitplan auf, zusammen mit dem übrigen temporären Müll von Windows, und lässt Cookies und Passwörter in Ruhe — Sie bleiben überall angemeldet.

Fragen und Antworten

Werden beim Löschen der Cookies in Chrome die Passwörter gelöscht?

Nein. Passwörter stecken hinter dem eigenen Häkchen "Passwörter und andere Anmeldedaten" und bleiben erhalten, solange Sie es nicht setzen. Abgemeldet werden Sie trotzdem, da die Sitzungen in den Cookies liegen.

Wo liegt der Chrome-Cache unter Windows?

Unter %LOCALAPPDATA%\Google\Chrome\User Data\Default\Cache; zusätzlich gibt es in jedem Profilordner (Profile 1, Profile 2 usw.) einen eigenen Cache-Ordner. Der eingebaute Dialog leert alle auf einmal.

Wie oft sollte man den Chrome-Cache leeren?

Alle paar Monate reichen für die meisten, oder sobald eine Seite veraltete Inhalte zeigt oder der Speicherplatz knapp wird. Der Cache füllt sich beim Surfen von selbst wieder.

Vor dem Kauf genau wissen, was enthalten ist.

Der einmalige 30-Minuten-Test umfasst Basisfunktionen. PRO-markierte Werkzeuge bleiben bis zur Aktivierung einer kostenpflichtigen Lizenz gesperrt.

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