Den Bericht erzeugen
Drücken Sie Win+X und wählen Sie Terminal (Administrator), denn powercfg braucht für diese Aufgabe erhöhte Rechte. Führen Sie powercfg /batteryreport aus, und Windows meldet, wo es battery-report.html gespeichert hat — standardmäßig im aktuellen Arbeitsordner, also C:\Windows\System32 beim Start über Win+X. Sauberer ist, den Zielort selbst anzugeben: powercfg /batteryreport /output C:\battery-report.html.
Öffnen Sie die Datei per Doppelklick — sie rendert in jedem Browser. Desktop-PCs ohne Akku bekommen statt des Berichts eine Fehlermeldung. Dasselbe gilt für Systeme, deren Akku-Controller die nötige Schnittstelle nicht bereitstellt.
Die Zahlen, auf die es ankommt
Im Abschnitt Installed batteries stehen DESIGN CAPACITY und FULL CHARGE CAPACITY in mWh. Teilen Sie die Vollladung durch die Nennkapazität und multiplizieren Sie mit 100: Beim neuen Laptop landet der Wert nahe 100 Prozent. Ein Akku unter rund 60–70 Prozent der Nennkapazität hat so viel Laufzeit verloren, dass ein Austausch sinnvoll wird.
Der Bericht zeigt außerdem CYCLE COUNT, sofern die Firmware ihn meldet, sowie die Tabellen Recent usage und Battery usage mit Entladeraten je Zeitraum. In der Battery capacity history ist eine über ein, zwei Jahre stetig sinkende Vollladungslinie das normale Gesicht der Alterung. Den Unterschied in konkreten Zahlen liefern die Akkulaufzeit-Schätzungen ganz unten mit den Spalten Observed capacity und Design capacity.
- DESIGN CAPACITY — wie viel Energie der Akku im Neuzustand speichern konnte.
- FULL CHARGE CAPACITY — was eine volle Ladung heute tatsächlich hergibt.
- Zustand ≈ Vollladungskapazität ÷ Nennkapazität × 100 Prozent.
- CYCLE COUNT — verbrauchte Ladezyklen, sofern die Firmware sie meldet.
- Battery capacity history — der monatliche Rückgang der Vollladung.
Was tun bei verschlissenem Akku?
Eine Kapazität unter 70 Prozent bedeutet vor allem kürzere Laufzeit, nicht Gefahr. Plötzliches Abschalten bei 20–30 Prozent Restladung, ein Akku, der nie 100 Prozent erreicht, oder ein sich wölbendes Gehäuse sind andere Geschichten — bei einem geblähten Akku heißt es: Gerät nicht mehr benutzen und zur Reparatur bringen. Plötzliche Abschaltungen deuten oft auf eine falsch kalibrierte Ladeanzeige, die eine vollständige Entladung bis zum Abschalten samt kompletter Nachladung manchmal korrigiert.
Wenn die Zahlen den Austausch rechtfertigen, greifen Sie zum Original des Herstellers oder einem zertifizierten Teil — gerade bei Modellen mit verklebtem Akku. Wiederholen Sie den Bericht alle paar Monate. Er kostet zehn Sekunden und liefert eine datierte Spur, wie der Akku altert.
Fragen und Antworten
Wie prüfe ich den Akkuzustand unter Windows 11?
Führen Sie powercfg /batteryreport in einem Terminal mit Administratorrechten aus und öffnen Sie die erzeugte HTML-Datei. Das Verhältnis von FULL CHARGE CAPACITY zu DESIGN CAPACITY ist der Zustand in Prozent.
Was ist eine gute Vollladungskapazität für einen Laptop-Akku?
Das hängt von der Nennkapazität ab — zählen tut das Verhältnis. Über 80 Prozent der Nennkapazität gelten als gesund, unter etwa 60–70 Prozent rechtfertigt der Laufzeitverlust meist einen Austausch.
Warum schlägt powercfg /batteryreport auf meinem PC fehl?
Entweder hat der Rechner keinen Akku, oder die Konsole läuft ohne Administratorrechte. Öffnen Sie das Terminal (Administrator) über Win+X; auf Desktop-PCs kann der Befehl keinen Bericht erzeugen.
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Der einmalige 30-Minuten-Test umfasst Basisfunktionen. PRO-markierte Werkzeuge bleiben bis zur Aktivierung einer kostenpflichtigen Lizenz gesperrt.
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